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Collagen

Collagen macht 30% der gesamten  Eiweißmasse des menschlichen Körpers aus und ist für die Hautfestigkeit und -kernigkeit, für die richtige Hautbefeuchtung und ständige Zellenerneuerung verantwortlich.

Collagen nimmt an den Lebensfunktionen fast aller Systeme, Organe und Gewebe teil. Bei der Alterung verliert  der Organismus die Fähigkeit Collagen zu synthesieren. Zu den Störungen bei der Collagenbildung kommt es falls er vernichtet wird, wenn der Organismus überlastet ist (körperliche Aktivität, Leistungssport) und bei den autoaggressiven Krankheiten (Gelenkenrückbildung). Die Störungen beim Collagenmetabolismus erscheinen als nicht nur Bewegungsapparat-Dysfunktionen (Steifigkeit, Gelenkenschmerzen)  sondern auch als Dysfunktionen dieser Gewebe und Organe, für die Collagen strategische Funktionen erfüllt.

Bei der Collagenmangel erscheinen greisenhafte Körperveränderungen: Falten, Verfärbungen, Celluit, Hauttrockenheit, Nadel- und Haarmattierung, Kontraktion der Körperhaltung. Die gefährlichsten für die Gesundheit und fürs Leben Störungen sind die im Immunsystem, wo Collagen eine Wahrfunktion füllt ­ er begrenzt die Eindringung und Verbreitung von pathogenen Körper ­ Umwelttoxinen, Mikroben und

Krebszellen. Aller diesen Beschwerden ist vorzubeugen oder ihre Erscheinung kann verspätet werden, indem Collagen im Organismus ergänzt wird.

Der Name Collagen bestimmt Fibrilleneiweiß, das allgemein in den menschlichen und tierischen Organismen existiert. Der Mensch mit dem Gewicht von 75 Kilo hat 15 Kilo Eiweiß, drin reiner Collagen macht 7,5 Kilo aus. Colla ­ Kleibe, genno ­ gebären. Aus Griechischem kleibegen. Dieses Wort bezeichnet die Collagenfunktion als das Zellenelemente und Organe bindende  Eiweiß, das das Entstehen der einzelnen Geweben­ und Organenzellen ermöglicht.

Collagen bleibt durch das ganze Organismusleben im ständigen Austausch. In den Knochen gibt es den haltbarsten Collagen, dort wird er einmal pro Jahr ausgetauscht. Am schwächsten ist der Collagen in der Leber, wo dieser Austausch jeden Monat folgt.

Collagen ist ein Einfacheiweiß, ausschließlich durch Aminosäure gebildet, gehört zu den Fibereiweißen und ist aus langen  schraubenförmigen mit 19 Aminosäuren- Peptidketten gebildet. Die wichtigsten Aminosäuren sind: Prolin, Glizin, Hydroxyprolin, Hydroxylizin, wobei die zwei letzten in keinen anderen Eiweißen auftreten.

Die  Aminosäuren sind aus Kohle-, Oxid- und Wasserstoffelementen gebildet, die in Reaktionen mit Stickstoffatomen heraufkommen. Durch eine Verbindung von mindestens einhundert Aminosäuren entsteht eine Polypeptidkette. Auf diese Art und Weise kommt es zur Entstehung des Eiweißes und des Collagens. Dank des Aminosäurenbestands der Collagenketten wird eine  Spirale gebildet, die eine Raumform hat und eine Superhelise genannt wird.

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